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Biografie - Kindheit

 

Andy Hug wurde am 7. September 1964 in Zürich geboren. Sein Vater Arthur, Fremdenlegionär im Dienste Frankreichs, starb unter mysteriösen Umständen in Thailand, ohne je mit seinem Sohn gesprochen zu haben. Schwierige familiäre Verhältnisse zwangen Mutter Madelaine Hug-Baumann, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen; Andy sah sie selten.

Es war zweifellos ein Glücksfall, dass er, zusammen mit Bruder Charly und Schwester Fabienne, bei den Grosseltern in Wohlen im Kanton Aargau aufwachsen durfte. Seine Grossmutter schlüpfte so in die eigentliche Mutterrolle und brachte ihnen die Liebe entgegen, welche ein Kind für seine Entwicklung benötigt.

Grossvater Herrmann Baumann arbeitete als Maurer und kam für den Unterhalt der Familie auf. Die Familie führte ein sehr einfaches Leben, war damit aber im Grossen und Ganzen zufrieden. Grossmutter Fridy war die gute Seele des Hauses und gleichzeitig Mittelpunkt des Familienlebens. Alle spürten, dass sie ihre ganze Lebenskraft für das Gedeihen der Kinder und den Unterhalt von Haus und Garten aufwendete. Die Ehrlichkeit, die Bescheidenheit und die zwischenmenschliche Wärme, die sie den Kindern vorlebte, übten einen grossen Einfluss auf Andy aus. Er erlebte sie als eine Frau, deren urmütterliche, unerschöpfliche Kraft ihm Halt gab und Gefühle der Geborgenheit vermittelte. Später, als erfolgreicher Kämpfer, betonte er immer wieder, dass ein harmonisches Beziehungsleben für das Erbringen aussergewöhnlicher Leistungen eine notwendige Voraussetzung ist.

Das Verhältnis zu seinem Grossvater blieb geprägt von Spannungen. Reibereien und Meinungsverschiedenheiten waren an der Tagesordnung. Trotzdem hatten sie einander auf ihre eigene Art sehr gerne.

Noch während Andys Schulzeit starb der Grossvater. Eine sehr schmerzliche Erfahrung, und wohl eines seiner intensivsten Gefühlserlebnisse als Jugendlicher. Dieser Abschied traf ihn tief; er vermisste seinen Grossvater und brauchte lange, bis er diesen Verlust verarbeitet hatte.

Zu seinem drei Jahre älteren Bruder Charly, der ihm stets zur Seite stand, wenn er Hilfe brauchte, hatte Andy ein gutes und enges Verhältnis. Zur fünf Jahre älteren Schwester blieb die zwischenmenschliche Distanz vorerst etwas grösser. Erst als Andy älter wurde, fand er einen neuen Zugang zu seiner Schwester. Sie entdeckten ihre Beziehung als gemeinsame Bereicherung und pflegten bis zu seinem Tod einen liebevollen Umgang.
 

Andy mit seiner Mutter

Andy's Vater (links) und Grosseltern


Andy (Mitte) mit seinen Geschwistern Charly und Fabienne

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