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Zwischen Tradition und Spitzensport

 

Taekwondo hat sich in Korea über die letzten 2000 Jahre hinweg selbstständig zu einem modernen internationalen Wettkampfsport entwickelt, ohne dass dabei seine Eigenständigkeit als Teil der koreanischen Volkstradition verloren ging. Mit der Aufnahme in das olympische Programm hat diese asiatische Kampfkunst als Wettkampfform weltweite Anerkennung erhalten.

 

Als 1935 das Königsgrab von Muyong-Chung freigelegt wurde, fand man auf verschiedenen Wandzeichnungen und Deckengemälden Darstellungen von Kampfkünstlern. Die zwischen 1600 und 2000 Jahre alten Bilder gelten heute als die ersten Hinweise auf das ursprüngliche Taekwondo. Der japanische Historiker Tatashi Saito vermutet gar, dass die abgebildeten Stellungen und Kampfszenen zu den ältesten Zeugnissen der Kampfkünste überhaupt gehören. Die Anwesenheit solcher Bilder im Grabkomplex weist seiner Meinung nach darauf hin, dass sich der König und die ihm nahe stehenden Menschen in Taekwondo geübt haben.

 

Etliche historische Dokumente und Kunstgegenstände zeigen, dass das Taekwondo durch die verschiedenen Dynastien hindurch bekannt war und geübt wurde und immer wieder eine wesentliche Rolle in den politischen Strukturen der Gesellschaft spielte. Das Symguk Yusa, das älteste Dokument koreanischer Geschichte, sagt, dass Taekwondo nicht nur Training des waffenlosen Kampfes, sondern auch Erziehung zu Selbstdisziplin und richtiger Denkweise ist. Damit wird deutlich, dass die Tradition des Taekwondo auch darin bestand, die tieferen Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung zu schulen, und nicht einfach als reines Kriegshandwerk dazu diente, die Macht der koreanischen Feudalherrschaft zu erhalten. 
 
Im modernen Wettkampf des Taekwondo werden die Beine auffallend oft bei Angriff- und Kontertechniken eingesetzt. Während Jahrzehnte wurde nach einer Optimierung der Trainingsmethoden geforscht und diese im Hinblick auf Timing und Schnelligkeit weiter entwickelt. Andy hat den Wert dieser Trainingsmethoden erkannt und sich wichtige Aspekte daraus angeeignet. Die Förderung seiner Beinarbeit war ihm schon früh sehr wichtig, weshalb er bemüht war, seine Methodenvielfalt ständig zu erweitern.

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