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Abschied von einem grossen Menschen

 

Feierliche Momente, die den Menschen Einblick in das Wirken der Natur eröffnen: Der Zyklus eines grossen Menschen war zu Ende gegangen – die Macht des Universums entspricht einer grenzenlosen Kraft, die alles verändert und erneuert. In diesem unendlichen Wandel suchen die Menschen Wege, auf denen sie im Einklang mit der Natur leben können und keine Angst vor dem Tod zu haben brauchen. Die alles beherrschende Trauer der vielen Besucher in Japan und in der Schweiz wandelte sich zu einer Kraft, einer Einheit mit Andy, mit der Familie und mit der Natur.
 
Am 28. August 2000 fanden in Japan die offizielle Zeremonie und die Kremation von Andy statt. Die Kolonne der schwarzen Limousinen, die seinen Sarg begleiteten, wurde von rund 12'000 Menschen erwartet, Fans, die verzweifelt seinen Namen schrien. Dieser unvorstellbare Aufmarsch liess alle spüren, mit welcher Hingabe und Liebe er in diesem Land verehrt wurde. Kämpfer, Freunde, Wirtschaftsbosse, Politiker und Bewunderer waren gekommen, brachten ihre Betroffenheit zum Ausdruck und trugen mit ihrer Anwesenheit dazu bei, Andy für seine letzte Reise Kraft zu spenden.
 

Impressionen der über 10km-langen Warteschlange vor Andy's Kondolenzbuch in Tokyo

 
Jede Kultur hat ihre eigenen religiösen Rituale. Sie vermitteln geistige Einheit und helfen den Menschen, den inneren Frieden zu finden. Die Familie, die Verwandten und zahlreiche Fans aus der Schweiz sahen sich ausser Stande, nach Japan zu reisen, um an den Bestattungszeremonien teilzunehmen. Deshalb beschloss Ilona, dass im Zürcher Grossmünster eine zusätzliche Abdankung stattfinden sollte, damit auch hier alle ihre Herzen und Gedanken vereinen und sich von Andy verabschieden konnten. Mehrere tausend Besucher versammelten sich dort am 1. September.
 

Abschied vor dem Grossmünster in Zürich

 
Zuerst wurden die geladenen Gäste eingelassen, dann durften weitere Bekannte und Verehrer von Andy eintreten, die von überallher aus der Schweiz angereist waren. Viele mussten leider draussen bleiben, da im Innern der Kathedrale bei weitem nicht genügend Platz war. Der Gottesdienst, die verschiedenen Ansprachen, die sphärischen Klänge von Andys Lieblingsmusik und einmal mehr Erkan Akis Gesang liessen eine Stimmung entstehen, die Gefühle der Trauer und traditionsreiche Elemente christlicher Spiritualität zu einem würdigen Anlass verband. Beim Verlassen der Kirche legten alle Besucher der Reihe nach eine Blume vor Andys Bild nieder. Viele liessen ihren Tränen freien Lauf. Die echte Anteilnahme dieser zahlreichen Menschen und ihr hingebungsvoller Abschied waren ergreifend.
 
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