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Harte Zweikämpfe nach sportlichen Regeln

 

In seinen Anfängen wurde Kickboxen «Full Contact Karate» genannt. Eigentlich ist es eine Kombination aus Boxen und Karate, bei der nach ähnlichen Regeln wie im Boxen gekämpft wird. Besonders populär war dieser Sport in den USA, wo er oft von Militärs praktiziert wurde, die daraus eine Variante des Nahkampftrainings entwickelt hatten. Anfangs der 70er Jahre wurde er als Wettkampfdisziplin entwickelt. Bekanntester Förderer und Promoter dieser neuen Sportart war der Amerikaner Mike Anderson.
 
Eine entsprechende asiatische Form ist das Thaiboxen. Es stammt, wie der Name sagt, aus Thailand und gilt als die härteste Kampfsportart mit reglementierten Wettkämpfen. Seine Geschichte kann über tausend Jahre zurückverfolgt werden. Man kann heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen, ob es aus alten Formen des Kungfu oder in den fortwährenden Auseinandersetzungen mit den benachbarten Burmesen, Khmer und Vietnamesen entstanden ist. Heute ist es in Thailand nicht nur ein Nationalsport, der in jedem noch so abgelegenen Dorf ausgeübt wird, sondern ebenso eine kulturelle wie auch eine soziale Institution. In den Trainingcamps erhalten die Jungen ein Dach über dem Kopf, genügend zu essen und werden neben dem Grundschulunterricht hart trainiert. Für viele Jugendliche ist Thaiboxen der einzige Ausweg, um der Armut zu entfliehen. Dieser soziale Hintergrund stärkt den Kampfwillen der Nachwuchstalente auf eindrückliche Art und Weise.  

Weltweit gibt es heute mehrere Kick- und Thaiboxverbände. Die guten Kämpfer versuchen, sich Titel in beiden Disziplinen mehrerer Weltverbände zu holen. Als Andy noch vor allem an Karatewettkämpfen teilnahm, verfolgte er die Entwicklung der besten Thai- und Kickboxer aufmerksam und analysierte deren taktisches Verhalten. Zwischen den zwei Wettkampfformen besteht aus Sicht eines Laien kein grosser Unterschied. Kickboxen verlangt im boxerischen Bereich viel mehr ab. In Andys vertrauter Disziplin, dem Karate, wird eher im Infight gekämpft. Beim Kickboxen hat der Anteil des Boxens eine grössere Kampfdistanz zur Folge.

 

Bevor er zum Kickboxen wechselte, stellte Andy in seinen Analysen immer wieder fest, dass Beintechniken zu selten oder zu wenig wirkungsvoll eingesetzt wurden. Er war von Anfang an überzeugt, sich dank seinem Willen und Trainingsverständnis zu einem erstklassigen Boxer entwickeln zu können, wenn er diese Fertigkeiten mit seinen Beintechniken kombinieren würde.
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